Sommerschlussverkauf bleibt hinter Erwartungen zurück
HANDELSkix des IFH Köln zeigt: Mehrheit der Händler verzichtet auf SSV / Umsatzentwicklung im September weiterhin ausgeglichen
Köln, 05. Oktober 2011 – Vor zehn Jahren fiel das Rabattgesetz. Die Reform machte den Weg für Preisnachlässe das ganze Jahr über frei. Schlangen vor den Geschäften am ersten Tag des Sommer- oder Winterschlussverkaufs gehören seitdem der Vergangenheit an. Vor allem Rabatte auf Kleidung, Schuhe oder Heimtextilien werden das ganze Jahr über und saisonal immer früher gewährt. Doch der ursprüngliche Grund des Sommerschlussverkaufs besteht nach wie vor. Auch zehn Jahre nach der Rabattgesetzreform müssen die Händler frühzeitig ihre Lager für die georderte Herbst- und Wintermode leeren. Umso überraschender ist das Ergebnis der Septemberfrage des HANDELSkix. Hier zeigt sich, dass immer mehr Unternehmen auf den Sommerschlussverkauf verzichten. Zwei Drittel der befragten Händlerinnen und Händler haben sich in diesem Jahr gegen Saisonabschlussrabatte entschieden. Auch die Unternehmen, die sich zum Ende des Sommers noch einmal für starke Reduzierungen entschieden haben, können mit den Ergebnissen kaum zufrieden sein. Rund 44 Prozent erzielten ein schlechteres Ergebnis als im Vorjahr. Lediglich 14 Prozent verzeichneten eine Verbesserung, 42 Prozent erreichten in etwa das Vorjahresergebnis.
Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vormonat ausgeglichen
Die ausbleibende Resonanz auf den Sommerschlussverkauf spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung des Handels insgesamt wider. Zwar konnten etwa 40 Prozent der befragten Händler einen Umsatzanstieg verzeichnen. Wie auch bereits im Juli und August setzt sich der allgemeine Abwärtstrend aber fort. Und das
obwohl jeder Dritte der befragten HANDELSkix-Teilnehmer die aktuelle Geschäftslage positiv beurteilte. Auch die Erwartung für die kommenden Monate ist grundsätzlich positiv. Fast 80 Prozent der teilnehmenden Händler erwarten in den nächsten drei Monaten gleichbleibende oder steigende Umsätze. Der Index der aktuellen Geschäftslage fällt dabei allerdings um -3,4 Punkte im Vergleich zum Vormonat ab und auch die 12-Monats-Persepktive fällt mit -4,8 Indexpunkten schlechter aus als im August.
Alle Inhaber und Geschäftsführer stationärer Einzelhandelsbetriebe sind herzlich zur Teilnahme am HANDELSkix eingeladen. Alle Teilnehmer erhalten die Befragungsergebnisse monatlich kostenfrei per EMail. Außerdem erhalten die Teilnehmer bei regelmäßiger Beteiligung alle 6 Monate eine kostenfreie Ausgabe segmentspezifischer Sonderauswertungen.
Weitere Informationen zum HANDELSkix sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie unter
www.handelskix.de
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Über den HANDELSkix
Der HANDELSkix (Konjunkturindex des stationären Einzelhandels in Deutschland) ist DAS Stimmungsbarometer des stationären Einzelhandels in Deutschland und bildet als solcher monatlich die Entwicklungen und Erwartungen der Branche ab. Mit der „Frage des Monats" werden Einschätzungen der Händler zu aktuellen Marktthemen erhoben. Der HANDELSkix wurde gemeinsam durch den Handelsverband Deutschland (HDE) und die Deutsche Post AG - EINKAUFAKTUELL unter Federführung der Kölner IfH Institut für Handelsforschung GmbH (IFH) ins Leben gerufen. Das IFH verantwortet die methodische, nhaltliche und technische Leitung der empirischen Erhebungen des HANDELSkix.
Über die IfH Institut für Handelsforschung GmbH
Die IfH Institut für Handelsforschung GmbH ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen mit empirisch basierten Businesslösungen für den Off- und Online-Handel. Groß- und Einzelhandel sowie dazugehörige Organisationen und Dienstleister vertrauen auf die jahrzehntelange Expertise und die individuelle Marktstellung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Unabhängigkeit und fundierte Methodik resultieren aus der historischen Verbindung mit dem Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (seit 1929). Hohe Mitarbeiterqualifizierung und die Kompetenz als Insider des Handels machen das IfH Institut für Handelsforschung GmbH zum kompetenten Ansprechpartner für Fragen rund um den Handel.
Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.ifhkoeln.de .
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Presseanfragen
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