Bremen - Beherbergungszahlen des ersten Halbjahres 2010 übertreffen Rekordjahr 2008
Laut Mitteilung des Statistischen Landesamtes wurden im ersten Halbjahr 2010 im Land
Bremen insgesamt 468 243 (+10,5 %) Gäste mit 814 610 (+7,2 %) Übernachtungen registriert.
Darunter waren 376 797 (+11,8 %) deutsche Gäste, die insgesamt 640 602 (+9,6 %)
Nächte blieben. Bei den ausländischen Übernachtungsgästen ergaben sich 91 446 (+5,6 %)
Ankünfte und 174 008 (-0,9 %) Übernachtungen. Verglichen mit den Halbjahresergebnissen
des bisher erfolgreichsten Jahres 2008 ergibt sich daraus ein Anstieg der Übernachtungen
von über 5 %.
Die Stadt Bremen wurde von insgesamt 303 778 deutschen Übernachtungsgästen besucht.
Das entspricht einem Zuwachs von +8,1 % gegenüber dem Vorjahr. Sie buchten 499 828
Übernachtungen; ein Plus von 5,7 %. Bei den ausländischen Besuchern wurden insgesamt
83 586 Ankünfte (+6,4 %) mit 156 148 (+2,5 %) Personen registriert. Stärkste Besuchergruppe
waren die Gäste aus Großbritannien mit 9 122 Ankünften und 16 724 Übernachtungen.
Dicht gefolgt von den niederländischen Gästen mit 9 083 Ankünften und 14 132 Übernachtungen.
Für das europäische Ausland ergab sich insgesamt ein Anstieg der Ankünfte
um 7,5 %. In der Hotellerie lag die durchschnittliche Bettenauslastung bei 44,6 %, die
durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 1,7 Tage.
Bremerhaven verzeichnete in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 80 879 (+26,3 %)
Ankünfte und 158 634 (+17,8 %) Übernachtungen. Aus Deutschland kamen 73 019 Gäste
(+30,4 %), die für 140 774 (+26,2 %) Übernachtungen sorgten. Die Zahl der ausländischen
Besucher belief sich auf 7 860 (-2,7 %) Ankünfte mit 17 860 (-22,7 %) Übernachtungen.
Spitzenreiter waren die Gäste aus den Niederlanden mit 1 395 Anreisen und 3 218 Übernachtungen.
An zweiter Stelle platzierten sich die Portugiesen mit 664 Anreisen und 1 591
Übernachtungen. Die durchschnittliche Bettenauslastung in der Hotellerie lag bei 47,1 %,
die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2 Tagen.
Für weitere Informationen steht Ihnen Martina Sillmann zur Verfügung unter Tel. 361 – 6921.
Pressemitteilung:
Statistisches Landesamt Bremen
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